Staatsanwaltschaften - Schwerin

Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung eines dreizehnjährigen Mädchens - Staatsanwaltschaft stellt Haftanträge

(Mo, 22.05.2017) Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat ein Ermittlungsverfahren gegen zwei türkische Staatsangehörige wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit Vergewaltigung eingeleitet.
Die 19 und 31 Jahre alten Männer aus dem Raum Lübeck sind dringend verdächtig, sich in den Abendstunden des gestrigen Tages Zutritt in das in der Nähe von Wismar gelegene Wohnhaus eines dreizehnjährigen Mädchens verschafft zu haben, das sich zu diesem Zeitpunkt dort alleine aufhielt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Mädchen einen Täter vor der Tat über einen sogenannten Messenger-Dienst kennengelernt haben.
Nachdem sie das Mädchen in den Hausflur zurückgedrängt hatten, sollen sie das Kind sexuell missbraucht haben. Als die Mutter des Mädchens zurückkehrte, verließen die Täter das Haus. Sie konnten nach kurzer Fahndung durch Beamte der KPI Schwerin zusammen mit Polizeikräften aus Lübeck am Wohnort des einen Beschuldigten gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin wird noch im Laufe des Tages Haftanträge beim Amtsgericht Wismar stellen, über die am morgigen Tage entschieden werden wird.

Im Hinblick auf die schutzwürdigen Belange des geschädigten Kindes bittet die Staatsanwaltschaft um Verständnis dafür, dass derzeit weitere Einzelheiten zum Tatgeschehen nicht mitgeteilt werden können.

Die Staatsanwaltschaft weist auf die Unschuldsvermutung hin.

Hinweis:
Der schwere sexuelle Missbrauch von Kindern und die Vergewaltigung werden mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.

Verantwortlich für den Inhalt: Oberstaatsanwältin Claudia Lange (Staatsanwaltschaften)

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